Rote Bete/Gemüse fermentieren

von MEB1312 | Rezept speichern:
Arbeitszeit: 30 | | Schwierigkeitsgrad: 0

Zutaten für 2 Portionen:

Ca. 300g rote Bete, roh, frisch (oder: Weißkohl, Rotkohl etc.)
6g Salz (2% der Masse)
Weck-Glas mit Gummiring und Klammern
Beschwergewicht

Zubereitung

1. Methode
Die Beten schälen und fein raspeln/hobeln. Mit dem Salz mischen und mit den Händen sorgfältig kneten bis Flüssigkeit austritt und die Bete weicher wird. Dann wird die Bete in passende Weck-Gläser gefüllt und mit den Händen fest hineingedrückt. Idealerweise soll die feste Masse vom Betesaft bedeckt sein. Nötigenfalls ein bißchen abgekochtes und abgekühltes Wasser hinzufügen. Ein Gewicht sollte dafür sorgen, dass keine festen Stückchen oben schwimmen, die schimmeln könnten. Die Weck-Gläser mit Gummiring und Klammern luftdicht verschließen und mindestens 2 Monate fermentieren lassen ohne sie zu öffnen. Zwischendurch kann Flüssigkeit austreten, das ist ein Zeichen dafür, dass die Fermentation in Gang ist. Bitte entsprechende Unterlage wählen.
2. Methode (z.B. für Möhren, Sellerie, Kürbis, Kohlrabi etc.)
Bei dieser Methode wird das Gemüse in Streifen oder 2 cm große Stücke geschnitten. Diese werden eng (evtl. mit Gewürzen) in die Weck-Gläser gegeben. Das Wasser abkochen, mit 2% Salz relativ zur Wassermenge mischen (20g auf 1 Liter) und abkühlen lassen. Das Gemüse mit dem Salzwasser auffüllen bis es bedeckt ist. Das Weck-Glas luftdicht verschließen wie bei der 1. Methode.

Gut zu wissen

Es entsteht Milchsäuregärung. Nach wenigen Wochen entsteht Dextran, das ist schleimig und ungefährlich (nur bei roter Bete). Bei weiterem Abwarten wird es wieder verschwinden.

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